Lernkultur gestalten: Liberating Structures als Wegweiser für selbstorganisiertes Lernen

Shownotes

Martina Hölscher ist Beraterin, Facilitatorin und Transformationsbegleiterin in Unternehmen und Schulen mit dem Schwerpunkt Lernkulturwandel und agiles Arbeiten. Locinar.plus / Martina Hölscher Consulting https://locinar.plus

Wer Interesse an den im Podcast erwähnten Methodensteckbriefen hat, kann sich gerne per E-Mail bei Martina melden und dann einen Link für das Online-Board bekommen.

Bei Interesse am besten an diese E-Mail-Adresse schreiben: martina.hoelscher@locinar.plus oder über LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martina-hoelscher/

In dieser Folge erwähnte Liberating Structures

  1. **1-2-4-All **: Wird empfohlen, um schnell wichtiges Wissen zu teilen oder gemeinsame Lernziele und Fragen in einer Gruppe zu formulieren.
    – Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/1-2-4-all/ liberatingstructures – Englisch: https://www.liberatingstructures.com/1-1-2-4-all/ liberatingstructures

  2. Folding Spectrogram: Eignet sich, um Erfahrungswissen in einer Gruppe sichtbar zu machen (z. B. eine Linie bilden von „Ich weiß viel“ bis „Ich bin neu“) und gemischte Lerngruppen zu bilden.
    – Infos: https://liberatingstructures.de/folding-spectogram/ liberatingstructures

  3. Impromptu Networking: Ideal zum Einstieg, um zu klären: Was weiß ich schon? Was wissen die anderen? Dient dem Beziehungsaufbau.
    – Infos: https://www.liberatingstructures.com/2-impromptu-networking/ liberatingstructures

  4. Conversation Café: Ein Format, um sich in verschiedenen Runden tiefgehend zu einem Thema auszutauschen und Erkenntnisse zu generieren.
    – Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/conversation-cafe/ liberatingstructures – Englisch: https://www.liberatingstructures.com/17-conversation-cafe/ liberatingstructures

  5. What, So What, Now What? W³: Wurde im Kontext des Conversation Cafés angedeutet, um von der Erkenntnis („Was wissen wir?“) ins Handeln („Was machen wir damit?“) zu kommen.
    – Infos: https://www.liberatingstructures.com/9-what-so-what-now-what-w/ liberatingstructures

  6. Spiral Journal: Eine Reflexionsstruktur, die Martina empfiehlt, um das Gelernte individuell zu verarbeiten (z. B. anhand von vier Leitfragen).
    https://liberatingstructures.de/spiral-journal/

  7. Gallery Walk: Gut geeignet für größere Gruppen, um Arbeitsergebnisse zu teilen und zu sichten.
    https://liberatingstructures.de/gallery-walk/

  8. Shift & Share: Ebenfalls eine Methode, um Wissen oder Ergebnisse aus Kleingruppen mit der gesamten Gruppe zu teilen.
    – Infos: https://www.liberatingstructures.com/16-shift-share/ liberatingstructures

  9. Troika Consulting: Ein Format für kollegiale Beratung und Hilfe bei konkreten Herausforderungen.
    – Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/troika-consulting/ liberatingstructures – Englisch: https://www.liberatingstructures.com/8-troika-consulting/ liberatingstructures

  10. User Experience Fishbowl / Fishbowl: Martina empfiehlt dies sehr für den lockeren Austausch und das Teilen von Erfahrungswissen am Ende von Workshops oder für Expertentransfer.
    https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/user-experience-fishbowl/

  11. Wise Crowds: Eine Methode, um das Wissen einer ganzen Gruppe (der "Crowd") für eine Person nutzbar zu machen.
    – Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/wise-crowds/ liberatingstructures – Englisch: https://www.liberatingstructures.com/13-wise-crowds/ liberatingstructures

  12. Celebrity Interview: Ein Format, um Expertenwissen gezielt anzuzapfen, ohne in reine Frontalbeschallung zu verfallen.
    – Infos: https://www.liberatingstructures.com/21-celebrity-interview/ liberatingstructures

  13. Mad Tea: Ein schnelles, energiegeladenes Format, das in Schulen oft als „Kugellager“ bekannt ist.
    – Infos Englisch: https://www.liberatingstructures.com/mad-tea/ liberatingstructures – Variante in Entwicklung: https://liberatingstructures.de/mad-tea-party/ liberatingstructures

  14. Ecocycle Planning: Eine komplexere Struktur, die Martina eher für Strategie oder zur Verortung von Lerninhalten (was müssen wir lernen/verlernen) sieht, weniger für den schnellen Einstieg.
    – Infos: https://www.liberatingstructures.com/31-ecocycle-planning/ liberatingstructures – Deutsch: https://www.liberating-structures-buch.de/liberating-structures/ecocycle-planning liberating-structures-buch

Die Themen dieser Episode: • Peer Learning definiert: Was bedeutet gemeinsames Lernen eigentlich? Martina definiert es als Austausch unter Gleichgesinnten, um sich Wissen ohne zwingende Expertenanleitung zu erschließen – ein Ansatz, der in Zeiten gekürzter Schulungsbudgets immer wichtiger wird. • Struktur für Selbstorganisation: Wie einfache LS-Methoden wie Learning Circles strukturieren und helfen können, Beziehungen aufzubauen, bevor man in die inhaltliche Arbeit einsteigt. • Methodensteckbriefe: Martina berichtet von ihrer Arbeit, LS-Methoden speziell für Lernformate zu übersetzen, um Trainern und Teams konkrete Handlungsanleitungen zu geben. • KI im Workshop-Design: Ein wichtiger Warnhinweis aus der Praxis. Martina und Christian diskutieren, warum Tools wie ChatGPT oft daran scheitern, funktionierende Workshop-Strings (Abläufe) zu erstellen (falsche Zeitboxen, halluzinierte Methoden) und wie man KI stattdessen sinnvoll als "Sparringspartner" für Inhalte oder mit Tools wie NotebookLM nutzt. • Praxis-Tipps: Warum man Methoden nicht einfach um ihrer selbst willen nutzen sollte und warum das Scheitern bei Peer-Learning-Formaten fast unmöglich ist, solange man im Austausch bleibt

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