Schwarmintelligenz statt Frontalbeschallung

Shownotes

Über den Gast: Friederike Holm ist seit über 10 Jahren selbstständig und begleitet als externe Beraterin, Moderatorin und Coach Prozesse, Großgruppen-Workshops und Teamentwicklungen quer durch alle Branchen (Wirtschaft, Kultur, Verwaltung, Non-Profit). https://friederikeholm.de/

In dieser Folge des Praxispodcasts zu Liberating Structures spricht Gastgeber Christian Weinert mit der Hamburger Moderatorin, Trainerin und Coach Friederike Holm

  • Im Fokus steht der Einsatz von Liberating Structures bei der Moderation von Großgruppen (ab ca. 15-20 Personen) und Fachkonferenzen
  • Friederike teilt ihre Erfahrungen, wie man von passiver "Frontalbeschallung" durch Keynotes oder Panels wegkommt und stattdessen die "Schwarmintelligenz" des Publikums aktiviert
  • .

Themen & Highlights:

Der Einstieg: Wie Friederike 2019 über eine Hamburger Usergroup zu den Liberating Structures kam und direkt von der Energie der Mad Tea Party begeistert war.

Schwarmintelligenz nutzen: Warum es so wichtig ist, das vorhandene Wissen und die Erfahrungen der Teilnehmenden auf Konferenzen und in Organisationen aktiv einzubinden.

Interaktion statt Konsum: Wie man durch räumliche Aufstellungen, Skalenfragen und interaktive Formate das stundenlange Sitzen und reine Zuhören aufbricht.

Alle Gehirne parallel schalten: Der Vorteil von Liberating Structures liegt darin, dass sich in kleinen Arbeitsgruppen (wie beim Conversation Café) niemand verstecken kann und alle gleichzeitig beteiligt werden.

Umgang mit heiklen Themen: Wie Methoden wie der Anxiety Circus dabei helfen, Spannungen oder Sorgen im geschützten oder anonymen Rahmen sichtbar zu machen.

Systemische Haltung: Warum sich die Verantwortung für das Workshopergebnis zwischen Moderation und Teilnehmenden aufteilt und warum die strikte Trennung der Begriffe "Moderation" und "Facilitation" für Friederike oft Haarspalterei ist.

Flexibilität & Kreativität: Die Bedeutung, den ursprünglichen Workshop-Plan an die Energie der Gruppe anzupassen (z. B. durch einen Spaziergang) und Methoden bei entsprechender Erfahrung auch mal kreativ abzuwandeln (wie die Umkehrung von Heard, Seen, Respected ins Positive).

Der wichtigste Grundsatz: "Keine Methode um der Methode willen" – am Anfang muss immer das Ziel stehen, erst danach wird das passende Format ausgewählt.

In dieser Folge erwähnte Liberating Structures & Methoden:

Kontakt & Mitmachen:

Habt ihr Lust, mit Christian über eure Praxiserfahrungen zu sprechen? Meldet euch per E-Mail unter ls.praxispodcast@gmail.com oder schreibt ihm auf LinkedIn Den Podcast findet ihr auf allen üblichen Plattformen und auf YouTube Lasst gerne eine Bewertung da und – die Aufgabe an alle Hörerinnen und Hörer – empfehlt diese Folge genau einer Person weiter, die sie unbedingt hören sollte!

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