10 minutes of strategy a day keeps the trouble away
Shownotes
Titel: „10 minutes of strategy a day keeps the trouble away“ – Strategie & OKRs mit Cansel Sörgens
Über diese Episode: https://cansel-soergens.com/ In dieser Episode des Praxispodcasts zu Liberating Structures spricht Christian mit Cansel Sörgens. Als Strategieberaterin und Strategie-Coach arbeitet Cansel meist auf Vorstands- und Topmanagement-Ebene daran, strategischen Fokus zu definieren und diesen mit Hilfe von OKRs (Objectives and Key Results) in die Umsetzung zu bringen. Ein besonderes Augenmerk legt sie dabei auf bereichsübergreifende „Shared Mission Teams“.
Wir beleuchten, wie wertvoll Liberating Structures dabei helfen können, echte Diskussionen über Strategien zu führen, Hierarchien zu überbrücken und vom starren Planen in ein kontinuierliches und agiles Handeln zu kommen.
Die wichtigsten Themen der Folge:
- Strategie im Alltag verankern: Warum strategische Überlegungen kein einmaliges Event sein dürfen und wie sich Cansels Motto „10 minutes of strategy a day keeps the trouble away“ in der Praxis umsetzen lässt.
- Bestandsaufnahme mit Ecocycle Planning: Wie sich der strategische Fokus für die nächsten 12 bis 18 Monate schärfen lässt und warum es so schwer ist, als Unternehmen auch mal „Nein“ zu sagen.
- Ideenfindung auf Augenhöhe: Wie 25/10 Crowdsourcing dabei hilft, anonym und ehrlich Ideen für Objectives zu sammeln, ohne dass die lautesten oder ranghöchsten Stimmen (Hippo-Effekt) dominieren.
- Künstliche Intelligenz vs. Menschliche Interaktion: Warum KI ein tolles Synthese-Tool ist, aber die kritischen Diskussionen und das gemeinsame Verständnis, das erst bei der Erarbeitung von OKRs entsteht, niemals ersetzen kann.
- Der Schwarzgurt der Moderation: Warum blinde Regelbefolgung bei Frameworks oft nach hinten losgeht und pragmatische Anpassung der Schlüssel zum Erfolg ist.
In dieser Folge erwähnte Liberating Structures: Ecocycle Planning: Nutzt ein Ökokreislauf‑Modell mit vier Entwicklungsphasen (Birth, Maturity, Creative Destruction, Renewal), um euer gesamtes Portfolio an Aktivitäten und Beziehungen sichtbar zu machen, Engpässe und „Stuckness“ aufzudecken und gemeinsam Prioritäten sowie nächste Schritte zu planen. Mehr Infos: https://liberatingstructures.de/ecocycle-planning/
Critical Uncertainties: Hilft euch, die wichtigsten und zugleich unvorhersehbaren Einflussfaktoren in eurem Umfeld zu identifizieren, daraus plausible Zukunftsszenarien abzuleiten und robuste Strategien zu entwickeln, mit denen ihr auch bei Überraschungen handlungsfähig bleibt. Mehr Infos: https://liberatingstructures.de/critical-uncertainties/
1-2-4-All & Conversation Café: Mit **1-2-4-All **beziehst du in wenigen Minuten alle ein, um zu einer gemeinsamen Frage viele Ideen, Sichtweisen oder Fragen zu sammeln – vom Stillen über Zweier‑ und Vierergruppen bis ins Plenum, sodass wirklich jede Stimme gehört wird. Mehr Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/1-2-4-all/ ** Conversation Café **strukturiert eine ruhige, dialogorientierte Gesprächsrunde mit Redegegenstand und klaren Runden, in der Zuhören im Vordergrund steht und ein gemeinsames Verständnis für schwierige Themen entsteht. Mehr Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/conversation-cafe/ ** 25/10 Crowdsourcing:** Ermöglicht es einer Gruppe, in rund 30 Minuten mutige, umsetzbare Ideen zu einer Herausforderung zu generieren und durch gegenseitiges Bewerten die zehn tragfähigsten Vorschläge herauszufiltern – spielerisch und gleichzeitig sehr wirksam. Mehr Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/2510-crowdsourcing/
9 Whys: Über wiederholtes „Warum?“ deckt ihr Sinn und Zweck (Purpose) eurer Arbeit auf – einzeln oder als Gruppe –, schafft Klarheit darüber, was wirklich wichtig ist, und legt damit die Basis für Motivation, Verantwortung und fokussiertes Handeln. Mehr Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/nine-whys/ ** TRIZ, 15% Solutions & What, So What, Now What? (W3):** TRIZ lädt zur kreativen Zerstörung ein, indem ihr zuerst überlegt, wie ihr euer Ziel garantiert verfehlen würdet, dann eigene kontraproduktive Muster identifiziert und schließlich konkrete Stop‑Aktionen vereinbart, um Raum für Neues zu schaffen. Mehr Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/triz/
15% Solutions richtet den Fokus auf das, was jede Person sofort und ohne zusätzliche Ressourcen tun kann, um Bewegung in festgefahrene Situationen zu bringen und Selbstwirksamkeit spürbar zu machen. Mehr Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/15-solutions/
What, So What, Now What? (W3) strukturiert Reflexion in drei Schritte – Was ist passiert? Was bedeutet das? Was tun wir jetzt? – und hilft, von Beobachtungen zu gemeinsamen Schlussfolgerungen und konkreten Folgeaktionen zu kommen. Mehr Infos: https://liberatingstructures.de/liberating-structures-menue/what-so-what-now-what/
Event- & Community-Empfehlungen:
Mitmachen: Besucht die ehrenamtlichen Liberating Structures User Groups vor Ort (z. B. in Hamburg, Köln, München oder Berlin), um Methoden gemeinsam zu üben und zu verinnerlichen.
**Event-Tipp: **Kommt zur LS Connect am 11. September in Köln. https://ls-connect.de/
Workshops: Wer das Ganze kompakt an einem Tag lernen möchte, sollte sich die Workshops von Daniel Steinhöfer ansehen (Infos unter: https://befreiendestrukturen.de)).
Feedback & Kontakt: Hast du Lust, mit mir im Podcast über deine eigenen Praxiserfahrungen zu sprechen? Dann melde dich per E-Mail an ls.praxispodcast@gmail.com oder schreibe Christian auf LinkedIn an.
Den Liberating Structures Praxis Podcast findet ihr auf allen üblichen Plattformen. Wir freuen uns sehr über euer Feedback! Lasst uns gerne eine Bewertung da und empfehlt uns weiter – so können wir die Reichweite erhöhen und noch mehr Menschen für Liberating Structures begeistern.
Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo Christian, danke für die Einladung.
00:00:32: Sehr gerne.
00:00:33: Du bist das zweite Mal bei uns im Podcast, du hast dich vor einiger Zeit mal über den EcoScike mit Anja unterhalten.
00:00:40: Das aber schon paar Jahre her habe ich festgestellt.
00:00:43: und für alle die damals seine Einführung, deine Vorstellung nicht gehört haben magst Dich einmal kurz für unsere Hörer in den Vorstellen.
00:00:50: Ja, sehr gerne.
00:00:51: Also ich bin Strategieberaterin, Strategiekochsch für Unternehmen.
00:00:58: Meistens arbeite ich auf einer C-Level Vorstandsebene oder Topmanagement Ebene wo wir über die strategiestatikischen Fokus leben und dann das in die Umsetzung bringen.
00:01:09: Und in der Umsetzung nutze ich sehr stark Objekte von Kirisalz okay als.
00:01:16: Und meine Spezialisierung besonders ist dann aber auch die bereistübergreifende Shared Mission Teams, nicht die Shared OKA-Teams.
00:01:25: Wie ich mit diesen Teams dann die Strategie Bereitsüberggreifen umsetzen kann.
00:01:29: Dabei unterstützt sich die Unternehmen.
00:01:32: Das wird sich wahnsinnig spannend an!
00:01:33: ein bisschen tiefer an das Thema mit dir einsteigen will.
00:01:37: Dann filmen wir den Podcast, den du im November mit Johannes Schartau, hallo Johannes aufgenommen hast.
00:01:43: Darüber bin ich auch, weil ihr natürlich auch über Liberty Structures gesprochen habt.
00:01:46: darüber kommen müsstest du auch noch mal sprechen.
00:01:49: halt da habe ich ein paar Fragen.
00:01:51: deswegen sitzt mir zusammen.
00:01:54: Ich frage mich ja gerne wie bist du in die Praxis gekommen?
00:01:57: Wie hast du es kennengelernt die Liberty Structure und wie hast du angefangen die eine Praxis aufzubauen?
00:02:03: Also die Beratungsstructures habe ich dank Birgit Nischal kennengelernt in Köln.
00:02:08: Noch vor der Pandemie haben wir ja viele vor Ort Meetups gehabt, ich war jeden Tag in einem Meetup und eines davon war eben einmal im Monat die Berating Structures User Gruppe in Köln, die damals von Birgit und Anja und noch weitere dann begleitet worden sind.
00:02:25: Und das hat für mich so großartig eine neue Facilitation, neue Modulationwelt geöffnet aber nicht nur... nur aus der Facilitation Modulationsseite, sondern auch wie Gruppen funktionieren.
00:02:39: Wie die Dynamiken sind.
00:02:40: Worauf muss man achten?
00:02:43: Insbesondere in meiner Arbeit, weil ich ja auch sehr viel in unterschiedlichen Ebenen arbeite.
00:02:48: Manchmal Workshops habe wo Ziel Level drin ist aber auch auf der Umsetzungsebene normalen Teammitglieder dabei sind und wie kann ich das dann modellieren?
00:02:57: Das hat für mich eine großartige neue Welt geöffnet und dafür bin ich sehr dankbar auf jeden Fall, für alle die sich dafür engagieren.
00:03:04: Und seitdem nutze ich auch aktiv tatsächlich, liebe Regentsfactures in meiner Arbeit.
00:03:10: Du hast dich ja glaube ich auch sehr gut positioniert in diesem Bereich verfolge dich auch schon länger auf LinkedIn.
00:03:16: Ist das von sich aus gekommen?
00:03:19: Hast du eine Ausbildung gemacht in der Hinsicht hin oder bist du erst irgendwann gesagt Strategie Beratung ist mein Ding da gehe ich das mache jetzt
00:03:25: Ja, es hat sich hin entwickelt, sage ich mal Christian.
00:03:28: Also ich habe damals in Hamburg gearbeitet und von Produktmanagement, Projektmanagement Richtung Portfolio-Programm-Management gewechselt wo ich ein Portfoliemanagement aufbauen sollte in einem Unternehmen viele Bereiche natürlich von einer abhängig war, von dem was wir entwickeln.
00:03:48: Da habe ich halt für Geschäftsführung eine Übersicht geschaffen wo welche Teams wollen arbeiten wie sie zusammenhängen die Abhängigkeiten sind.
00:03:59: Und in diesen Züge habe ich mich mit OKRs beschäftigt und so die erste Schritte da, in diesem Unternehmen auch gemacht.
00:04:06: Mit den ersten OKR-Implementierungen, mit der ersten Teams damals haben wir stark mit Scam und Kanban gearbeitet wie wir das dann alles mit OKA noch verknüpfen können.
00:04:17: Die Reise ist dann weiter gegangen, dann habe ich eine andere E-Commerce-Unternehmen gewechselt wo ich dann die Agility Transformation begleitet habe.
00:04:24: Und wir wissen ja alle, die Transformationen spezialisieren, fokussieren sich sehr stark auf Teams wie die Teams arbeiten können und so weiter.
00:04:33: Das ist gut und schön aber es reicht nicht.
00:04:35: Es braucht eine gemeinsamheitliche Blick auf diese Transformation und da bleibt leider oft die Strategie eben aus und vor.
00:04:45: Und da habe ich dann angefangen, als Teil dieser Transformation auch mich auf der strategische Ebene mit dem Vorstand und Senior Management zu beschäftigen.
00:04:55: und da Stück für Stück auch OKAS einzuführen.
00:04:59: Und das bekam, wurde dann so ein Ding für mich, dass ich halt immer mehr und mehr mit OKAS und Strategie Themen beschäftigt habe.
00:05:08: Ich hab mich vernetzt auf den anderen Leuten die sich mit OKAs beschäftigen.
00:05:12: damals – das ist jetzt so keine Ahnung, sechs oder sieben Jahre her, das Ganze – wurde ich angefragt sogar.
00:05:23: Also, ich war ja... hab ja einen OKA-Linkoffee organisiert und die Leute sind dann aufmerksam geworden und gefragt ob ich sie dann auch unterstützen könnte Und das hat mich zu meiner Selbstständigkeit gebracht, dass sich dann gesagt habe okay Dann mache ich mich eben als Strategieberatung, OKA Beratung selbstständig und da bin ich heute.
00:05:43: Ja, ich finde es bemerkenswert.
00:05:46: wie gesagt Ich glaube das ist genauso wie man's machen sollte.
00:05:48: Du hast auch immer durch Sehr gute Posts auf LinkedIn darauf hingewiesen was du da machst, wie du es machst und so.
00:05:55: Und das ist auf die Dauer dieses Brand Building wenn wir das mal so Neudeutsch haben.
00:05:59: Das funktioniert sehr gut bei dir.
00:06:01: Herzlichen Glückwunsch dazu auf jeden Fall.
00:06:02: Danke schön.
00:06:05: Jetzt überrasche ich dich mal weil wir darüber nicht gesprochen.
00:06:09: Liberating Strategy Johannes und Keith haben ja ein Papier geschrieben.
00:06:16: hast Du das auch schon integriert in Deiner Arbeit?
00:06:21: Not working oder so
00:06:22: Habe ich jetzt.
00:06:23: zum ersten Mal höre ich von dir, Christian.
00:06:27: Ach doch nicht!
00:06:28: Ich habe schon was gesehen.
00:06:30: Ich
00:06:30: meine es schon oder?
00:06:31: Auch doch mit Baseline und Critical Concerts?
00:06:35: ist mir das möglich genau.
00:06:37: Absolut
00:06:38: ja.
00:06:38: Also das kam aber raus nachdem du schon angefangen hattest darüber nachzudenken und du hast ja auch dann dass dieses OKR Solar System entwickelt.
00:06:48: Ja, auch da Details.
00:06:51: Das Buch schon raus zwischen oder kommt es noch?
00:06:52: Leider nur nicht.
00:06:55: Kommt ein Buch heraus und bisschen was redet ihr ja auch in dem Podcast mit Johannes darüber.
00:07:00: Wie ist denn das wenn du halt wie bleibst im Austausch der Community um zu gucken alles klar meine Praxis die ich jetzt benutze mit OKRs also Objekte von Key Results und Strategien die Leuten zu arbeiten?
00:07:15: Was benutzt du da hauptsächlich an Strukturen gerade und wie bleibst du mit der Community im Austausch?
00:07:22: Also das was jetzt Du erwähnt hast gerade, habe ich mich auch damit beschäftigt.
00:07:29: Und mit Strategie beschäftige ich mich eigentlich mehr mittlerweile in den letzten Jahren.
00:07:35: Und was ich immer wieder feststelle ist, dass so grundsätzliche Foundation Fragen über Strategie.
00:07:42: Wer ist unsere Zielgruppe?
00:07:44: Was ist unser Produkt?
00:07:45: Wie sieht unser Markt aus?
00:07:47: Diese grundsässige Fragen sind meistens schon beantwortet und sind da.
00:07:52: Sobald ein Unternehmen eine gewisse Größe von mindestens hundert Leute hat, hat man schon diese Fragen hinter sich.
00:07:59: also wenn man vielleicht diese Start-up Phase hinter sich hat sich konkret positioniert hat auf dem Markt, dann sind diese Fragen mehr oder weniger beantwortet worden.
00:08:09: Was mir aber immer fehlt ist in der strategischen Konversation und Erhaltung, was ist denn unser Fokus jetzt?
00:08:18: in den jetzigen Umständen, wenn die Weltgelade so aussieht.
00:08:21: Wenn die Konsumentengelade sich dafür und dafür interessieren.
00:08:26: Wenn unsere Wettbewerberinnen geladen das um das zu machen?
00:08:30: Wie sollte... wie sollten wir das so ausnutzen dass wir davon uns Vorteile schaffen können, wettbewebsfähig bleiben können und vielleicht sogar einen Schritt weiter in dem Markt gehen können.
00:08:42: Diese Frage bleibt leider immer sehr offen setze ich auch an mit meinen Kunden und sage okay, alle Erste sollten wir uns mit dieser Frage beschäftigen.
00:08:53: Was ist euer Fokus in den nächsten zwölf bis achtzehn Monate?
00:08:56: Welche konkrete Probleme löst ihr, welche konkreten Opportunities die ihr gesehen habt.
00:09:02: Welche Chancen wollt ihr verfolgen?
00:09:06: und daraus entwickeln wir quasi eine mittelfristige, sagen wir mal eine Strategie, strategischen Fokus.
00:09:13: Daraus leiten mir halt dann die Themen ab wo die Teams arbeiten können wie es umgesetzt werden kann.
00:09:21: Und genau diesen strategischen Fokus zu definieren ist ja eine große Challenge, weil da es ja Nein zu sagen.
00:09:29: Wir als Belater sagen das gerne, ne?
00:09:32: Sagt doch einfach Nein zu Sachen und fokussiere dich!
00:09:35: Das ist aber für Geschäftsführende nicht so einfach.
00:09:39: Ja also... Es hat viel mit Ängsten verpasst ich da, aber wenn ich jetzt da auch fokusiere verpasste ich woanders was Und natürlich selbstverständlich, das kann ich sehr gut nachempfinden.
00:09:50: Und da braucht es halt so ein bisschen Unterhaltung.
00:09:54: nicht nur einen Tag sondern etwa im längeren Zeitraum muss man sich damit beschäftigen.
00:09:58: Initial starte ich eben.
00:10:01: Ecosacra.
00:10:01: Planning finde ich eine großartige Struktur mit der man arbeiten kann, worüber Ich ja in die Annias Podcaste geredet habe sogar Bald kommt ja ein Buch, die von Birgit und eine andere Anja Ebers ausheben wird.
00:10:19: Und da habe ich auch eine Story dazu geschrieben eben wie Ich Oikosaka Planning in einer Geschäftsführung Managing Partner Runde genutzt habe um einen strategischen Fokus zu definieren.
00:10:30: Das ist so diese eine absolut geile Struktur sage ich mal, die ich sehr gerne nutze Aber es ist nicht die einzige.
00:10:37: Es muss natürlich passen, den Umständen mit wem ich gerade zusammensetzt in dem Raum?
00:10:42: Wie weit Sie sind mit Ihren Unterhaltungen?
00:10:45: Wie reif sind sie überhaupt was die strategischen Fragen angeht und so weiter.
00:10:49: all diese Dinge spielen eine Rolle bei mir um Auswahl zu treffen wie ich diese Workshops facilitieren würde.
00:10:55: okay Also Eco-Cycle Planning auf jeden Fall als Bestandsaufnahme denke ich mal halt auch, was haben wir eigentlich gerade alles im System drin?
00:11:03: Auf welcher Entwicklungstufe sind wir gerade?
00:11:05: Sind wir in irgendwelchen Starhals oder anderen Fallen gefangen und wie weit ist der nächste Schritt um weit vorwärts zu kommen.
00:11:13: Das können ja auch schon dann die ersten Maßnahmen sein, die darauf einzahlen.
00:11:19: Hast du auch mit Critical Uncertainties gearbeitet?
00:11:22: Das habe ich immer auf meiner To-do Liste gehabt, dass sich das gerne mal ausprobieren möchte.
00:11:27: Ich hab' das in den Usergruppen so selber testen können aber nicht in einem Workshop mit meinen Kunden.
00:11:34: Da kam ich noch leider noch nicht dazu.
00:11:36: Hoffentlich aber bald wieder mal!
00:11:38: Ich
00:11:39: hab das letztens ausprobiert mit Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung, weil ich ja gerade im Verwaltungsprojekt unterwegs bin.
00:11:46: Das ist halt nicht einfach.
00:11:48: Sich überhaupt erstmal klar zu werden, was sind jetzt die beiden Faktoren?
00:11:53: Die Unvorhersäber aber entscheidend sind für mein Geschäft ist schon eine gewisse Beschäftigung mit dem Thema... ...die ich gemacht haben muss und dementsprechend wenn ich die nicht habe dann machen die meisten... Quadranten auch keinen Sinn, weil ich dann doch irgendwie dem reinnehme die ich beeinflussen kann.
00:12:12: Von daher was hast du neben dem EcoCycle Planning noch an Dinge in den Workshops wo du auch sagst dass sie verschiedenen Ebenen gut miteinander integriert werden und der Hippo Effekt nicht so durchschlägt?
00:12:25: Also wenn ich auf eine ziellevel Ebene sage ich mal einen strategischen Fokus irgendwie initial definieren konnte, mit dem wir loslegen können.
00:12:36: Dann heißt es ja meistens dass wir dann Teams finden die an diesen Themen arbeiten können.
00:12:41: Manchmal sind das Teams bestehen im Unternehmen, die direkt etwas übernehmen könnten.
00:12:49: Aber oft passiert mir auch das wir Teams haben, die erst gegründet werden müssten, die eine Mischung aus unterschiedlichen Bereichen sind, die zusammenkommen müssten um Ideen entwickeln, Lösungen entwickeln weil die Problemstellung ist ja da.
00:13:05: und wie gehen mit der Fragedale in einem Workshop?
00:13:08: Wie könnte man das Problem dann lösen?
00:13:10: eigentlich?
00:13:11: Und da nutze ich natürlich auch ganz viele Strukturen von den Liberating Structures, so Basics we want to for all sehr gerne.
00:13:21: gut, um eine Energie zu schaffen im Raum ist, dass sie in Bewegung kommen.
00:13:26: Conversation Café ist eine von diesen Dingen überhaupt Verständnis zu erzeugen.
00:13:31: Wo stehen wir alle?
00:13:33: Zu dem Thema?
00:13:34: haben wir überhaupt das gleiche Verständnissen die gleichen Annahmen und so weiter da bisschen das ganze greifbarer zu machen.
00:13:44: Wir reden alle über ähnliche Begriffe aber meinigen wir auch das Gleiche wirklich selbst bei Kundengruppen, selbst welche Produkte wir machen.
00:13:54: Selbst da gibt es ja sehr viele Interpretationsraum bei vielen Teams wenn sie nicht ständig zusammen der Arbeit haben und jetzt mal zusammenkommen um ein gemeinsames Verständnis erzeugen müssten.
00:14:08: also das sind so paar Tools die ich nutze.
00:14:11: gerne mein absoluter Lieblingstool Wenn ich eine gemischte Gruppe habe aus unterschiedlichen jaragellen Levels ist Und das ist jetzt nicht ... gewisse Leute da mit ihren Ideen dominieren und die anderen sich dann zurückhalten und lieber sagen, ja können wir machen.
00:14:44: Und sich politisch halt zurückhaltend auf dem Workshop bewegen.
00:14:51: Damit arbeite ich sehr gerne.
00:14:54: Zwischenfrage?
00:14:56: Was würdest du denn halt?
00:14:58: hast du dann quasi Objectives oder Key Results über die twenty-five ten Methode generieren lassen?
00:15:04: auch schon?
00:15:06: Also vieles heißt es dann noch mal eine ganze andere Nummer, wo ich halt andere Technikmethoden vielleicht auch nicht immer von Lieblingsstructures nutze.
00:15:15: Aber Objectives soll ja eigentlich ein Veränderung an die Idee beschreiben wie man einen Problem lösen könnte und da finde ich eben in den Superstruktur dafür Sie hinzusetzen lassen, einen Satz zu bauen lassen.
00:15:33: Sich selber erst mal Gedanken zu machen und dann alle anderen Ideen im Raum zu sehen und zu bewerten und gucken.
00:15:41: Im Gegenseitig wie sie zueinander stehen.
00:15:43: diese Ideen finde ich eine super Methode dafür.
00:15:47: für Objekte sind es besonders.
00:15:49: Und wie werden die denn hinterher noch weiter verfeinert mit anderen Methoden?
00:15:52: Mit Nine Wys zum Beispiel oder so?
00:15:54: Ja, ganz genau.
00:15:55: Das wäre eine andere Methode.
00:15:57: Nein weiß wo wir.
00:16:00: die Idee steht zwar im Raum aber was meinen wir denn eigentlich damit?
00:16:04: Was soll damit gelöst werden?
00:16:06: welches Problem genau wird damit gelösst?
00:16:09: also ob es jetzt wirklich nein neunmal bei sein wird mal hergestellt.
00:16:15: Aber das Prinzip ist ja da dass man nicht sofort das annimmt und daran arbeitet sondern schon ein bisschen kritisch hinterfragt.
00:16:25: Ist das dann eigentlich erste richtige Idee, die wir haben oder gibt es da vielleicht andere Dinge auf die wir achten sollten?
00:16:33: Und meine Theorie ist ja auch dass gerade dieses gemeinsame Erarbeiten und das gemeinsame darüber sich austauschen.
00:16:41: Also diese Objektive erst wirklich zum Leben.
00:16:44: also alle, die wissen was die Objektives sind Das führt zu weit heute, aber wir reden jetzt darüber.
00:16:51: Also alle da draußen das Wissen ansonsten guckt nochmal rein und die sprechen oder holt ja das Buch von Chancellinist.
00:16:58: Diese Objekte müssen sich ja zum Leben erweckt werden.
00:17:00: Die Leute müssen sich verstehen einmal durchgekaut haben verstanden haben und so was damit man halt hinterher dann mit auch weiter arbeiten kann.
00:17:06: genau wie die Strategie hier auch.
00:17:07: also man kann natürlich ganze Menge leere Strategiedinge erzeugen, aber die leben dann nicht.
00:17:15: Weil sie einfach weil niemand versteht wo sie herkommen und wie sie arbeitbar sind
00:17:19: zu generalistisch sind.
00:17:21: so die typischen Beispiele die ich immer sehe.
00:17:23: halt wir müssen uns mehr auf Kunden fokussieren.
00:17:26: zum Beispiel das ist ein strategischen Fokus wo ich dann sage dass reich leider noch nicht im Handlungsraum zu öffnen.
00:17:35: genau Und dementsprechend ist ja auch einige Leute sagen, ich bin ganz böse.
00:17:39: Ja gut, der Berufswelt ändert sich viele Leute, viele Sachen brauchst du nicht mehr und behaupten wahrscheinlich auch nachher Strategien und OKS kann man ja komplett von der AI generieren lassen.
00:17:51: Wie findest Du das?
00:17:52: Würdest Du sagen Dein Job ist in Gefahr weil eine AI komplett Strategie und OKRs generiert?
00:17:58: Auf keinen Fall.
00:17:58: Ich sehe meinen Job überhaupt nicht in Gefahr, ich habe kein Zweifel daran dass es Menschen braucht in den Räumen die diese für diese Unterhaltung sorgt, für diese Dynamiken sorgt das die Leute überhaupt untereinander sich austauschen können auf eine Basis wo konstruktiv Gespräche stattfinden können.
00:18:20: und ein Objektiv lebt nicht davon dass es schön formuliert wurde sondern es lebt davon in einem Raum entstanden ist, wo wir kritische Unterhaltungen geführt haben.
00:18:34: Wo wir alles hinterfragt haben und vor allem aber ein Verständnis erzeugt haben wegen des Workshops.
00:18:41: Welche Probleme wir dann eigentlich sehen und was wir denken wie wir sie lösen könnten entstehen tun da vielleicht so zwanzig Ideen im Raum.
00:18:50: Aber wir wählen ja bewusst eins zwei maximal drei Objectives nehmen wir dann vor.
00:18:56: Und alleine diese Diskussion, welche nehmen wir dann vor?
00:19:00: Welche machen heute Sinn?
00:19:03: Welches Problem ist heute am Kritisten für uns zu lösen.
00:19:07: Diese Diskussion kann KI für uns führen.
00:19:12: Deswegen sehe ich da überhaupt kein Gefahr was unsere Meine Job angeht.
00:19:17: das wird benötigt sein.
00:19:18: allerdings möchte ich auch sagen KI hat eine mächtige Rolle wie wir Dinge effizienter, effektiver gestalten können tatsächlich.
00:19:29: Also KI ist ein Bestandteil meiner Arbeit mittlerweile auch die ich gerne nutze Aber nicht als Ersatz für Diskussion und Interaktion zwischen Menschen, sondern als nachdem diese Diskussionen stattgefunden haben.
00:19:43: Nachdem da die Ideen entstanden sind daraus dann eine Synthese zu machen und sagen Wenn das so-und-so ist wenn das die Dinge, die wir diskutiert haben sind gibt uns jetzt paar Vorschläge wie zum Beispiel unsere Objektives aussehen könnten.
00:19:58: Und selbst da müsste man immer noch darüber diskutiert werden welche von diesen Vorschlrägen nehmen wir auch an
00:20:05: Genau.
00:20:06: Und Strategiarbeit sollte ja auch nicht von einer kleinen Gruppe von Leuten hinter verschlossenen Türen geführt werden, weil dann wiederum haben wir das gleiche als ob es eine KI erstellt, weil da kommt irgendwas aus der geschlossene Tür raus und wir verstehen es nicht, wir haben es nicht mit gestaltet Wir haben überhaupt gar keinen Connections dazu.
00:20:23: und dementsprechend hast du auch schon gesagt dass du in deinen Workshops auch halt viele verschiedene Ebenen Nimm's, also niemand behauptet auch KI muss jetzt von allen Leuten basisimokratischem Unternehmen gemacht werden.
00:20:34: Aber ich sage immer alle Leute Interesse haben eine Strategiarbeit mitzuarbeiten die sollten halt auch eingelassen werden.
00:20:41: dann haben wir die Möglichkeit wirklich diese Leute skaliert in die Arbeit zu bekommen und auch Stimmen zu hören, die wir ansonsten nicht hören würden weil wir sagen ja ne es sind so viele leute wir können ja gar nicht mit allen reden
00:20:54: Ja.
00:20:57: Also auf eine gewisse Art und Weise denke ich schon, dass es jetzt nicht auch eine strategische Entscheidung ist keine demokratische Entscheidung wo alle einmal gesagt haben ja ich gehe mit oder so sollte solche Entscheidungen sind das leider auch nicht weil es ja am Endeffekt das Überleben des Unternehmens bedeutet.
00:21:15: Und jemand muss es ja auch verantworten.
00:21:17: Eine Gruppe von Menschen verantwortet ihr das Ganze.
00:21:20: Das heißt sie sind auch im Lied und Sie müssten dann auch diese Entscheidung grundsätzlich auch voran treiben.
00:21:26: Das aber nicht heißt, dass wir die Menschen nicht involvieren mit inkludieren, ihren Input dazu holen.
00:21:34: Also insbesondere denke ich immer diejenige, die am Kunden, am Narsten arbeiten, Customer Support, Customer Service, Community Manager
00:21:42: usw.,
00:21:43: je nach was wir Unternehmensstruktur haben.
00:21:46: Sie haben ja Direkten Kontakt zu den Kunden und sehen auch, was da für Probleme reinkommen.
00:21:52: Also Kundenservice-Kundensupport ist eine... eine super Quelle für Customer Insights zu sammeln.
00:22:01: Und diese Input ist immens wichtig für die Strategiarbeit.
00:22:04: dann später, wenn wir sie aber jetzt gar nicht fragen, wenn mir gar nicht nach Ihrem Input fragen, dann später auch in der... Wenn wir auch zu fünft in einem Strategy Workshop sitzen im See-Level, wenn diese Informationen aber da fehlen Dann haben wir ein Problem in der strategische Entscheidung.
00:22:20: später natürlich, weil wir diese Perspektive gar nicht mit einkalkuliert berücksichtigt haben.
00:22:27: Das ist halt wichtig eigentlich also nicht jetzt mit hundert Leuten im Unternehmen Strategie Workshop Strategie Entscheidungen zu treffen sondern einen Prozess so auf zu bereiten, so zu leben dass diese Information fließen kann in jegliche Richtungen und dann aus dieser Synthese, aus diesen Inputs, aus diesem Data entsprechend Entscheidungen zu treffen.
00:22:52: Und ich meine auch wie oft sollten denn jetzt Feedback schleifen zum strategischen Handeln vorhanden sein?
00:23:00: Was schlägst du noch vor an welchen?
00:23:02: Also es gibt da Leute, die sagen komm hier wir machen jetzt eine fünf Jahre Strategie und dann geht's los und gucken dann nie wieder drauf.
00:23:06: Und ja was werden so für dich die Zyklen?
00:23:09: oder sagst in diesen Zyklen würde ich darauf gucken und Anpassungen machen oder Korrekturen machen oder schauen ob alles noch passt?
00:23:15: Ich habe mir mittlerweile den Spruch entwickelt ten minutes of strategy a day keeps the trouble away sage ich einfach.
00:23:23: Also das sollte so unseren Motor sein eigentlich.
00:23:26: Eine Strategie ist keine einmalige Veranstaltung mit dem man sich beschäftigt, sondern es sollte Teil unseres Alltagseins, Arbeitsalltags sein.
00:23:35: in jedem Meeting, in jedem Akt, in jeder Tat die wir tun, sollte mit Strategie verbunden sein eigentlich von one-on-one Meetings zwischen Führungskräfte und Teammitgliedern hin zu All Hands und zu Quarterly Business Reviews oder wie auch immer.
00:23:52: Also all diese Termine, all diese Aktionen und Aktivitäten in einem Unternehmen sollten immer Strategie als Bestandteil der Agenda haben auf jeden Fall.
00:24:05: Das zum einen.
00:24:06: Und wenn ich jetzt eine strategischen Fokus definiert habe, sagen wir mal für zwölf bis achtzehn Monate und daraus dann in Teams OKRs entwickelt habe die Teams arbeiten ja mit ihren OKR Tagleg nicht sowieso.
00:24:21: also alle ihre Maßnahmen Backblock Items usw.
00:24:25: werden ja von diesen OKR grundsätzlich abgeleitet.
00:24:28: Das heißt, die Teams haben gewisse Routinen.
00:24:30: Die sowieso tagtäglich drauf schaut, wöchentlich noch mal eine Review macht oder wenn sie in Splints, in zwei Wochen Splints arbeiten und in Splintreviews nochmal auf die Ziele guckt, dann sind wir nähergekommen.
00:24:46: Aber auf der Teams-Ebene reicht das nicht.
00:24:48: Wir müssen das natürlich auch auf Unternehmensebene eine Routine aufbauen reicht mir persönlich einen Quarterly Review auch nicht.
00:24:57: Ich würde da zwischen den Teams und deren jeweiligen strategischen Führungskräften, versuche ich alle zwei Wochen eine kurze Check-in einzubauen aber spätestens einmal im Monat ein Check in einzubauern die helfen zu zeigen, was in Teams gerade herausgefunden wurde.
00:25:17: Welche Erkenntnisse sie haben?
00:25:19: Welche Hindernisse sie entdeckt haben oder welche Annahmen sich invalidiert haben und daraus können sich ja Kursänderungen geben.
00:25:28: Und genau das soll aber in diesem strategischen Manklies diskutiert werden wo strategische Leadership dann sagen kann Ja, dann lass uns das so und so ausprobieren.
00:25:40: Lass uns das umso machen oder ich unterstütze euch dabei diese Ressourcen zur Verfügung zu stellen wie auch immer.
00:25:48: Also meine Meinung nach ist es auf der Team-Ebene täglich wöchentlich und quartals auf eine Entreview aber auf einer Unternehmensebene genauso.
00:25:57: mindestens monatlich sollte darauf geschaut werden.
00:26:00: wo stehen wir eigentlich?
00:26:02: Welche Structures hättest du denn im Kopf für diese Meetings?
00:26:05: Gibt es da deliberately Structures, die solche Meetings unterstützen können?
00:26:09: Gute Frage.
00:26:12: Also bei den Reviews oder sogar vielleicht am Anfang nutze ich sehr gerne Trits zum Beispiel wo wir dann uns die Fragen stellen... Was wäre so der schlimmste Variante, was wir hier sehen könnten?
00:26:29: Das ist glaube ich eine ganz gute Struktur die man auch immer weiter dann mitnehmen kann.
00:26:32: zu den nächsten Terminen.
00:26:34: Die wir da diskutiert haben.
00:26:36: Tritt etwas davon gerade auf zum Beispiel.
00:26:39: So die Frage könnte man damit gut handhaben?
00:26:44: Ich finde fünfzehn Prozent solution ist ganz interessant um ein bisschen den einzelnen Menschen auch die Möglichkeit zu zeigen Ihr seid nicht abhängig von vielen anderen Instanzen, sondern es gibt auch Dinge die wir alleine als Team machen könnten.
00:26:59: Aber alleiner als Personen auch vorantreiben könnten.
00:27:02: was sind diese Dinge um die Fragen zu stellen also darüber reflektieren zu lassen?
00:27:08: das finde ich sehr gut Und ich glaube so eine sehr bewährte Struktur ist, die ich gar nicht mal merke dass ich mittlerweile sie einsetze.
00:27:16: Ist die drei Ws also was sowas und was diese Struktur.
00:27:23: Die Ich glaube die schleife ich von von jedem in jedem Mieten irgendwie mehr oder weniger als prinzipielle Fragen immer mit ohne das wirklich großartig eine einzelne Struktur darzustellen quasi
00:27:38: Genau, also da sehen wir wieder Lipperen.
00:27:40: Structures haben per se halt solch im Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten und teilweise fangen wir an sie wirklich wie schon gesagt einfach einzuschleifen.
00:27:49: hat jemand okay macht immer Sinn auf das was so was know what zu gucken?
00:27:54: und dementsprechend Das heißt ja Strategie Arbeit und nicht Strategie, Erstellung und Ausführung.
00:28:00: Ganz genau, ganz
00:28:01: genau.
00:28:02: Das wäre zu einfach.
00:28:03: Und das ist glaube ich da wo viele Leute halt noch sind und sagen Ja nee wir brauchen die Strategies einmal da und dann verfolgen wir sie.
00:28:09: So dass es funktioniert aber nicht.
00:28:12: und ich sage beim Liedensbeispiel im Hotel immer Schach halt.
00:28:15: In Schach gibt's ja auch das Strategiespiel, das schon immer da ist Und da gibt es halt Strategien für die verschiedenen Phasen des Spiels.
00:28:24: Da musst du irgendwie deine Strategie im Laufe des Spieles anpassen.
00:28:28: Da haben wir nun einen Vorteil, dass wir wissen wie ein Schachspiel abläuft.
00:28:33: Also wir haben eine begrenzte Menge an Figuren auf dem Tisch und so.
00:28:36: Wir wissen was wir erreichen wollen!
00:28:37: Aber in der normalen Welt draußen wissen wir das ja teilweise gar nicht.
00:28:40: Wir sind ja noch komplett neu.
00:28:41: Wenn wir da nicht regelmäßig auf unsere Strategie gucken und gucken, ok was ist jetzt der nächste Move... Oder was müssen wir machen, damit wir das Spiel gewinnen um die Kunden?
00:28:50: Um den Marktanteil.
00:28:51: Um die Nachhaltigkeit.
00:28:56: Das entwickelt sich im Laufe der Zeit und dafür brauchen wir halt immer den Input von vielen, vielen Ebenen der Menschen, die uns wertvolle Informationen als System geben über das, was wir da draußen sehen und ein Feedback Schlaufe geben und nicht in Bullshit Castle sitzen und von oben heraus Entscheidungen darunter treffen.
00:29:11: Absolut!
00:29:13: Das passiert dann nicht.
00:29:15: Ich wünsche dir, dass viele Unternehmen mehr in die Richtung denken würden und auch in diese Richtung gehen würden.
00:29:20: Dann hätten wir noch mehr Arbeit glaube ich.
00:29:25: Was du besprochen hast ist ja eigentlich auch agiles Arbeiten par excellence.
00:29:28: also ich reagiere Antifragil auf Dinge, ich kann mich weiterentwickeln.
00:29:35: Ich bin nicht überrascht von Sachen... Auch dieses Skulptur-Anzirtenziehs führt ja auch darauf hin, dass ich halt nicht über rasch bin, weil ich mir schon mal Gedanken gemacht habe, dieser Faktor kann sie in die Anrichtung entwickeln und dafür hab' ich aber auch schon überlegt was ich dann mache.
00:29:48: Und das ist natürlich ein Spiel über viele Ebenen, was irgendwie regelmäßig gespielt werden muss.
00:29:54: Dafür sind wir da.
00:29:56: Bist du da?
00:29:57: Hast du den Netzwerk von Leuten inzwischen, die du arbeitest oder bist du wirklich Du alleine unterwegs?
00:30:02: Ich habe ganz viele Kolleginnen die ähnliche Arbeit wie ich machen oder wir, wo wir uns sehr gut gegenseitig ergänzen in unserer Arbeit.
00:30:13: Und die nehme ich sehr gerne auch in Anspruch, sobald es einen größeren Auftrag habe.
00:30:18: Weil eine Person, ich alleine kann auf vieles nicht allein stemmen.
00:30:24: Es gibt ja spezialisierte Felder.
00:30:26: Wenn ein Team noch niemals mit agilen Methoden gearbeitet hat Dann hole ich mir sehr gerne da auch Teamcoaches rein Die sich damit auskennen und Mit den Teams sich auseinandersetzen.
00:30:38: zum Beispiel Wenn ich merke, es gibt eine Workshop wo ich jetzt mit fünfzighundert Leuten facilitieren muss.
00:30:48: Dann weiß ich dass ich das definitiv nicht alleine machen werde.
00:30:52: Rodig mir dann halt Leute auch da natürlich entsprechend.
00:30:55: Ich glaube die große Problem ist halt auch noch, dass viele Firmen sagen ja wir wollen das ja richtig groß und unsere Transformation ganz groß hier und dann kaufen sie irgendein Accenture oder irgendwas ein bisschen nicht.
00:31:09: auch gut sind, aber irgendwie trotzdem ... ich will jetzt nicht gegen Exzenteinwetter hier alle Kollegen.
00:31:15: Aber dann ist halt dieses Nachwort da müssen wir eine große Firma haben und dann hast du halt viele Leute die da arbeiten und halt die Qualität der Arbeit ist dann halt... immer so, wie du die Menge der Menschen hast.
00:31:24: Das macht auch kleinere Projekte.
00:31:28: Man muss sowieso keinen Sinn zu versuchen in der gesamten Organisation von Null auf Null links zu krempeln.
00:31:34: Das sage ich ganz klar.
00:31:36: Auf keinen Fall Big Bang Implementierung und Big Bang Changes zu machen.
00:31:41: Ich bin absolut dafür dass wir das sehr klein anfangen und Stück für Stück skalieren Während wir da dann arbeiten lernen und das gelernte, dann in der Transformation einfließen lassen.
00:31:52: Entsprechend braucht man gar nicht so eine große Gruppe.
00:31:55: Und ich sage immer wenn ihr mit mir redet Wenn ihr mich als berateten Coach habt Dann habt ihr auch mich und nicht irgendeinen Salesperson davor Oder später irgendwelche Union oder die euch noch gar nicht kennengelernt haben Dann plötzlich bei euch im Workshops stehen.
00:32:12: So was gibt es natürlich bei uns?
00:32:14: in solosäftige oder keinen Boutique-Bedatungen gibt es eher so etwas weniger.
00:32:20: Und das ist auch unsere Stärke.
00:32:21: und wenn die Unternehmen das erkannt haben, dass sie mit uns mehr in ein zu eins Gesprächen individualisierte, anstatt standardisierte Lösungen eingehen können.
00:32:33: Was ja McKinsey oder The Bequies ja nicht unbedingt anbieten.
00:32:39: Wenn Sie das schon erkannt haben dann sind sie einen Schritt voraus viele anderen die das nicht tun.
00:32:44: Ja
00:32:44: genau.
00:32:46: Dann schauen wir noch mal auf einem Moment wo Leopard Network Instructure ist dicht verlassen haben, wo es nicht funktioniert hat.
00:32:52: Hast du irgendwo eine Situation gehabt, wo du gesagt hast, das ist jetzt nicht so gelaufen wie ich mir es vorgestellt habe?
00:32:58: Eigentlich selten!
00:32:59: Ich vermute, dass auch ein bisschen die Aneinanderreihen von Strukturen, ob sie in der richtigen Zeitpunkt wirklich ausgewählt worden sind... Ich überlege gerade, wurde ich enttäuscht von irgendeiner Struktur, die das nicht funktioniert da eigentlich nicht.
00:33:21: Bei EcoCycle Planning erlebe ich immer wieder, dass das herausfordernd ist definitiv.
00:33:28: Und was ich mir mittlerweile angewöhnt habe, ist die Strukturen nicht blind ein zu ein zu folgen wie sie beschrieben worden sind, wie sie funktionieren vom Timeboxen bis zu Proms bis so wie viele Menschen da involviert sein müssten und so weiter.
00:33:47: also diese Dinge sehe ich mittlerweile sehr flexibel betrachte ich das im Kontext und passe sehr viel an meiner Seite, dass es halt für die Leute gar nicht als wie eine Struktur anfühlt.
00:34:03: Die ich gerade den da vorstelle, sondern dass sie sich gar nicht damit beschäftigen müssen, dass das gerade eine Statur ist, die Sie durchspielen müssen.
00:34:11: Ich moderiere es einfach, ohne großartig eine Struktur zu nennen oder die Regeln auch zu zeigen.
00:34:20: Ich glaube das ist so was ich mittlerweile gesehen habe dass das wirkungsvoller ist.
00:34:27: und wenn gerade... Das hab' ich halt zum Beispiel bei einem erlebt wo ich selber teilnehmen war.
00:34:35: in Conversation Café saßen wir zusammen Eine Teilnehmerin hat einfach sich inspirieren lassen von dem Gespräch und ein bisschen abgedriftet vielleicht.
00:34:44: Sie ihre Gedanke war dann woanders, die Facilitatoren der für zuständig war, für die Gruppe, hat das sehr blockiert und gesagt so... Ja, aber das geht ja jetzt aus dem Thema raus.
00:34:57: Und das fand ich halt in dem Moment wirklich ein Störfaktor weil eigentlich soll die Unterhaltung freigelassen werden im Moment.
00:35:05: Klar wir haben eine Struktur dafür nutzen wir eben diese Timeboxen und dass wir nacheinander reden usw.
00:35:14: Aber warum soll man den Gedanken dann da blockieren?
00:35:18: Das fand ich sehr editierend zum Beispiel in diesem Moment.
00:35:20: Das war ein guter Erfahrung für mich was ich bei meinen Teilnehmenden in meinem Workshops drauf achten sollte und sie nicht limitieren sollte.
00:35:31: Wenn die Unterhaltung in die Richtung geht, dann geht es halt eben, dann tut das eben.
00:35:35: Dann ist es eher meine Aufgabe dafür zu sorgen, was sich aus desplazionellaus mache und eventuell in dem Workshop eben Kursänderungen vornehme und mich anpassen.
00:35:47: Ich andersrum, also ich bin ja für die Teilnehmende da dass sie Unterhaltung führen können und nicht dafür eine Struktur durchzusetzen.
00:35:55: Ja genau!
00:35:56: Das ist vielleicht so eine Sache was ich mittlerweile gelernt habe?
00:36:00: Ja auf jeden Fall.
00:36:01: Es ist das gleiche auch wie wenn du Frame for Respram einführst und dann siehst okay.
00:36:07: So eins zu eins passen lange nicht.
00:36:09: aber ich hab bestanden was der Sinn dahinter ist pragmatisch mit an der Arbeit können.
00:36:16: Auch wenn das Daily jetzt vielleicht dann mal zwanzig Minuten dauert, weil wir halt gerade besondere Geschichten haben und nicht nach fünfzehn Minuten einfach sagen stopp jetzt!
00:36:23: Jedes Daily hat fünfzehminuten nicht länger.
00:36:25: Das hilft halt nicht.
00:36:26: Es ist dann wirklich so reine Regelbefolgung die da nichts mehr mit dem Sinn und dem Verstand dahinter den Verständnis zu tun haben.
00:36:34: Das ist auch dieses Schuh-Harie-Prinzip, das öfter mal aus dem Karate.
00:36:39: dann halt erst einmal lernen zu die Basics.
00:36:40: Sondern er weiß es halt irgendwann, ne?
00:36:42: Karatekid... Ja!
00:36:44: Ich mach jetzt gerade wischende Handbewegungen hier rein.
00:36:50: Ich seh's ja.
00:36:53: Den Zaun und plötzlich kann ich blocken halt.
00:36:55: Weil ich es halt einfach gelernt habe in meiner... DNA übergegangen ist.
00:37:00: Absolut,
00:37:00: absolut!
00:37:01: Das kann ich auch für meine Arbeit mit Strategenokeas eigentlich sagen, Christian.
00:37:07: Am Anfang habe ich mich sehr stark an die Formulierung regeln gehalten und so weiter.
00:37:12: Mittlerweile bin ich an einem Punkt gelangt wo ich dann sage wenn ein Objektiv nicht sitzt, dann ist es egal.
00:37:19: vielleicht ist das uns in dieser Linie erst mal überhaupt wichtig dass wir Kennzahlen, Metriken definiert haben die den Verhalten unseres Kunden überhaupt definiert.
00:37:29: Da sind wir erst mal überhaupt in dieser Phase.
00:37:32: dann arbeite ich halt damit eher.
00:37:34: und also auch da sehe ich die zehn elf Jahre arbeiten mit Strategien okay er mittlerweile auch heute ihre Früchte trägt dass sich da viel flexibler an die Sache herangehe und nicht mehr von einem Framework mich einschränken lasse.
00:37:51: Schwarzgut Das ist ein schwarz-gurten Okayer.
00:37:56: Danke schön!
00:38:00: Zum Abschluss immer, was haben wir noch nicht angesprochen?
00:38:02: Oder was möchtest du auch für die Leute da draußen in Bezug auf die Praxis von Lippelinsches mitgeben?
00:38:09: Mitgeben möchte ich auf jeden Fall üben, üben... ...in Usergruppen eben in Hamburg, Köln, München und Berlin.
00:38:17: überall finden ja diese Usergruppe statt.
00:38:19: Es gibt großartige Menschen, freiwillig ehrenamtlich machen, wo tolle Menschen sich treffen und das miteinander üben.
00:38:30: Das ist die Entry Point.
00:38:33: für alle müsste es sein und nicht nur als Entry Points sondern immer wieder hingehen weil ich lerne heute auch in Usergruppen was Neues.
00:38:41: jetzt neulich habe ich eine neue Struktur mitnehmen können zum Beispiel Network Patterning Cards.
00:38:47: Das war ja nicht standard Katalog drin großartig, wie sich weiterentwickelt das Ganze.
00:38:54: Auch durch die Menschen eben, die sich damit beschäftigen und da als ich in Usergruppen engagieren.
00:39:02: Ich würde sagen bringt euch da ein nicht nur als Konsument sondern auch Mitgestalter in Designgruppen mitmachen.
00:39:10: Das ist das Beste um Strukturen wirklich zu verstehen, was sie bewirken und bewegen können.
00:39:16: Ja
00:39:17: genau Und dementsprechend kommt zu Alice Connect am elften September nach Köln.
00:39:21: Birgit freut sich, wenn ihr das Ticket sehr in Zeiten nahe kauft und natürlich wenn ihr auch mal in einem Rahmen der dann halt sicherlich auch Geld kostet aber jeder Cent ist es wert.
00:39:38: Ein Workshop machen wollt empfehle ich euch sehr die Workshop von dem lieben Kollegen Daniel Steinhöfer.
00:39:45: Er hatte gerade letztens auf LinkedIn was gepostet, dass er da wirklich am Hafen sitzt in Hamburg.
00:39:50: Man konnte die Fähren draußen abfahren sehen und das ist halt auch immer etwas... Ein Erlebnis wurde wirklich mal an einem Tag gezielt, auch Liberingsstrasse kennenlernst.
00:40:01: von diesen... Die Jürgen gubsten alle fein aber hat man halt irgendwie nur eine Struktur oder sowas.
00:40:05: Das dauert ein bisschen, wenn man sagt ich brauche jetzt mal einen Booster.
00:40:09: Guckt euch die Website von Daniel Steinho für eine befreie Strukturen.de.
00:40:13: ist es, glaube ich und kommt da hin?
00:40:17: Vielleicht habe ich ja auch mal die Gelegenheit mit ihm wieder was gemeinsamer zu machen.
00:40:20: Er meinte letztens wir gehen Bier trinken und dann gucken wir mal was passiert.
00:40:23: Ich habe lange keinen Workshop mehr gemacht.
00:40:25: Ich hätte noch wieder Lust dazu.
00:40:28: Sehr schön!
00:40:29: Ja vielen lieben Dank für deine Zeit heute, John Selb.
00:40:32: Danke dir für die Einladung.
00:40:33: war ein tolles Gespräch.
00:40:34: mal wieder
00:40:35: sehr gerne alles klar.
00:40:37: Das war der Praxis Podcast zu Liberty Instructures.
00:40:39: Wenn du Lust hast, mit mir über deine Praxis-Erfahrungen zu sprechen, melde dich zum Beispiel über E-Mail an ls.praxispodcastrgmail.com oder schreib mich auf LinkedIn an!
00:40:50: Den Liberty Structures-Praxis-Podcast findet ihr auf den üblichen Plattformen oder im Podcatcher eurer Wahl – wir freuen uns über euer Feedback.
00:40:57: Lasst uns gerne eine Bewertung da und empfehlt uns weiter, denn um Bewertungen lässt sich effektiv die Reichweite des Podcastes erhöhen damit noch mehr Menschen der Freitaginstructures auswirken können.
00:41:06: Ich bin Christian Weinert und ich freue mich von euch zu hören.
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